Wie finde ich eine Geschäftsidee zur Existenzgründung?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Unternehmen zu gründen.

Wir unterscheiden dabei folgende 3 Formen bei der Gründung eines Unternehmens.

Alle Konzepte haben Vorteile, aber auch Nachteile. Sollten Sie unsicher sein, ob und in welcher Form eine Existenzgründung für Sie in Frage kommt, besuchen Sie unser Existenzgründerseminar oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Existenzgründung - die eigene Idee oder die Abwandlung eines bestehenden Konzeptes

Die häufigste Gründungsform für Existenzgründer ist die eigene Idee und das eigene Konzept. Dabei kann natürlich eine ganz neue, noch nie dagewesene Idee sein (Glückwunsch, wenn Sie eine finden) oder, wie in den meisten Fällen, eine schon existierende Idee (Fitnesstrainer, Baufirma, etc.).

Die noch nie da gewesene Idee muss natürlich entsprechend geschützt werden, wie zum Beispiel durch das Patentamt oder Geheimhaltungsvereinbarungen bei der Kommunikation mit potentiellen Partnern.

Auch bei der existierenden Idee gibt es einiges zu beachten. Als erstes sollte man seine Konkurrenz analysieren und sich überlegen, was an seinem eigenen neuen Unternehmen das Besondere für die Kunden sein wird. Sie benötigen auf jeden Fall einen oder auch mehrere Punkte, wo Sie sich abheben. Warum sollte jemand zu Ihnen kommen, wenn Sie nicht anders sind als die anderen. Seien Sie mutig, seien Sie anders. Nur so können Sie sich abheben.

Vorteile:
-völlige freie Gestaltung seiner Angebote und Preise,
- unabhängig,
- weniger Gründungskosten

Nachteile:
- die Konzeption, das Marketing, die Marke und der Vertrieb müssen selber entwickelt werden

Existenzgründung - Franchise

Bei einem Franchisekonzept übernehmen Sie das Know-How einer bestehenden Firma, können deren Idee und Geschäftsabläufe nutzen und werden meist bei der Gründung und im Geschäftsbetrieb begleitet.

Es gibt den Franchisegeber (Geber der Konzession) und den Franchisenehmer (Nehmer der Konzession). Der Franchisegeber stellt dem Franchisenehmer sein Geschäftskonzept gegen eine Franchisegebühr und meist eine Umsatzbeteiligung zur Verfügung.
Man darf die Marke des Franchisegebers nutzen und bekommt das Wissen und die Geschäftsabläufe vermittelt.

Der Franchisenehmer verkauft die Produkte oder Dienstleistungen rechtlich selbstständig und zahlt dem Franchisegeber Umsatzbeteiligungen und Gebühren pro Verkauf und/oder eine Grundgebühr.
Es gibt verschiedene Firmen, die Franchisekonzepte anbieten.

Vorteile:
- man übernimmt ein fertiges Konzept,
- die Marke ist meist bekannt,
- Marketing und Vertriebsunterstützung

Nachteile:
- meist hohe Gründungskosten,
- oft keine Freiheiten eigene Produkte oder Dienstleistungen anzubieten,
- vom Gewinn müssen Anteile abgegeben werden

Existenzgründung - Unternehmensnachfolge

Wenn man eine Firma erbt oder kauft sprechen wir von einer Unternehmensnachfolge oder Firmennachfolge.

Es gibt 2 Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge:

1. man kauft eine Firma. Entweder mit einem Einmalbetrag oder monatlich auf Raten. Oft geht der derzeitige Inhaber in Rente oder möchte sich um andere Belange kümmern. In diesem Szenario wird die Firma verkauft. Hier sollte man unbedingt die Bücher gemeinsam mit einem Steuerberater oder Steueranwalt prüfen. Normalerweise wird anhand der Zahlen, des Geschäftsvermögens und dem Inventar der Verkaufpreis berechnet. Hier kann man auch Förderungen für die Unternehmensnachfolge beantragen.

2. man erbt eine Firma. Vater oder Mutter möchten Ihr Unternehmen an die nächste Generation weiter geben. Hier gibt es wieder steuerrechtlich einiges abzuwägen und zu beachten. Auch hier empfiehlt sich die Beratung durch einen Steuerberater oder Steueranwalt, um die Unternehmensnachfolge so sicher wie möglich zu gestalten. Auch hier sind wieder Fördergelder zu beantragen.

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